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Podiumdiskussionen 2015

Einladung zur Podiumsdiskussion
„Sport ist Mord?“

Im Jahr nach der erfolgreichen Fußball-Weltmeisterschaft ist das Thema aktueller denn je, denn die Verletzungen der dort eingesetzten Spieler aller Teams sind außergewöhnlich lang. Dass Hochleistungs-Sport nicht immer mit der Gesundheit zu vereinbaren ist, ist in mancher Sportart offensichtlich, in anderen, wie z. B. der Leichtathletik, vordergründig evtl. nur nicht sichtbar.

Wann haben wir mit akuten Verletzungen zu rechnen, woraus entwickeln sich auch langfristige Schäden, z. B. Arthrosen? Wie lassen sich diese präventiv vermeiden? Welchen Nutzen haben der Sport und die damit verbundene Bewegung andererseits für die Bevölkerung?  

Altgediente Sportarten wie Turnen und Leichtathletik sind im Jugendbereich zunehmend weniger attraktiv, Trendsportarten wie Down-Hill-Mountainbiken oder Kitesurfen sind dazugekommen. Einerseits scheint die Jugend einen immer größeren Kick zu benötigen, andererseits sind die Zahlen der schon in der Jugend adipösen Menschen ein Warnhinweis von zu wenig Bewegung. Diese Fragen und die daraus resultierenden präventiven und rehabilitativen Maßnahmen sollen ausführlich beantwortet und herausgearbeitet werden.

Wir hoffen auf eine anregende und angeregte Diskussion mit Vertretern aus dem Sport, ehemals und heute noch aktiven Sportlern und erfahrenen Medizinern und Teamärzten.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention statt. Wir freuen uns auf Sie.

Do, 30. April von 10.30 – 12.30 Uhr, Auditorium 

Ihr
Prof. Dr. med. T. Horstmann

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Einladung zur Podiumsdiskussion des Jungen Forums O&U
„Die neue Ärztegeneration - Fluch oder Segen?“

Die Ärzte der Generation Y stellen für unser Fach eine neue Herausforderung dar! Sie rufen nach geregelten Arbeitszeiten und widersprechen den alten Hierarchien. Diese Forderungen reiben sich an den aktuellen Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis. In Anbetracht der unumgänglichen Herausforderungen vor welche uns die neue Ärztegeneration stellt, bedarf es einer sachlichen Diskussion, um sich den Forderungen des Nachwuchses in den Kliniken erfolgreich stellen zu können. Bleibt es beim Status quo, so wird es in 15-20 Jahren mutmaßlich schwierig sein, einen geregelten Klinikbetrieb mit den aktuellen Organisationsstrukturen auf der einen und der Generation Y auf der anderen Seite aufrecht zu erhalten.

Jedoch sind noch weitere Aspekte des Generationenwechsels in O&U zu berücksichtigen: Die Gesundheitsbranche verlangt ein überdurchschnittlich hohes Maß an Innovation und Wandlungsbereitschaft. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird mit Innovationen erzielt, welche nicht älter als zwei Jahre alt sind (BMBF 2005). Betrachtet man jedoch korrespondierend die fehlende Flexibilität von Organisationsstrukturen im klinischen Alltag, so erscheint genau hier ein beträchtliches Defizit vorzuliegen. Die kooperative, pragmatische Denkweise der neuen Generation gepaart mit ihrer guten Vernetzung mag diesbezüglich hilfreich sein, diesen aktuellen Defiziten zu entgegnen.

Das Junge Forum O&U veranstaltet am 01. Mai 2015 eine Podiumsdiskussion zu dieser Thematik. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und der Klinik (Generation X und Y) sind eingeladen, über das Thema zu sprechen und Lösungsansätze aufzuzeigen. 

Nutzen sie die Gelegenheit mehr über die neue Ärztegeneration zu erfahren und den Diskutanten ihre Fragen zu stellen!

Wir freuen uns auf Sie!

Fr, 01. Mai von 10.30 - 12.00 Uhr, Auditorium

Mario Perl
Kongressekretär VSOU
Stellvertreter für das Junge Forum

Das Junge Forum O&U
(M. Mutschler, D. Merschin, M. Perl, A. Döpfer)

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Podiumsdiskussion: Medicolegale Aspekte in O&U
Das Leiden am Recht 

Das in 2013 beschlossene Patientenrechtegesetz wird anhaltend in Juristen- und Ärztekreisen diskutiert. Die Patientenvertreter sehen die Fortschritte, aber auch Schwächen  und sogar Gefahren. Stichworte der Debatte sind überbordende Dokumentationspflichten, eine Defensivmedizin zur Risikominimierung, eine Misstrauenskultur zwischen Arzt und Patient und letztendlich die Unbezahlbarkeit der Haftpflichtversicherung. Medizinrechtler argumentieren, dass sich auch die Medizin einer Außenkontrolle zu unterwerfen hat. Ökonomen verlangen Dokumentation zur Erhöhung der Transparenz und die stärkere Nutzung evidenzbasierter Instrumente. Ärzte beklagen überbordende Aufklärungspflichten und unklare Vorgaben, wie die Offenbarung bei dem Verdacht auf einen Behandlungsfehler.

Mit einem Podium aus Juristen, Ärzten und Patientenvertretern sollen die Standpunkte dargestellt und Lösungsmöglichkeiten gefunden werden.

Sa, 02. Mai von 11.00 – 13.00 Uhr, Auditorium

Mit besten Grüßen
Ihr Prof. V. Bühren

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